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Die Geschichte von IWC Schaffhausen

Die Geschichte von IWC Schaffhausen

Wie ist eigentlich die Marke IWC Schaffhausen entstanden und welche Persönlichkeiten haben der Marke geholfen um heute zu der Weltbekannten Luxusmarke zu werden.

Von der Gründung zur ersten Weltneuheit

IWC Schaffhausen wurde 1868 vom amerikanischen Uhrmacher Florentine Ariosto Jones gegründet. Die Wahl von Schaffhausen als Standort, obwohl zunächst ungewöhnlich, erwies sich als strategisch klug: Durch ein Wasserkraftwerk am Rheinfall konnten industrielle Fertigungsprozesse eingeführt werden. Mit Unterstützung seines Geschäftspartners Johann Heinrich Moser begann das Unternehmen ein Jahr später mit der Produktion mechanischer Uhren, die für den amerikanischen Markt bestimmt waren. Die ersten Modelle waren große Taschenuhren. Erhöhte Zollgebühren in den USA stellten jedoch eine Herausforderung dar, die Jones’ Nachfolger bewältigen mussten. 1874 wurde IWC in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, und 1881 übernahm Johannes Rauschenbach die Leitung. Unter seiner Führung begann eine Ära des Fortschritts: 1885 präsentierte IWC die digitale Taschenuhr „System Pallweber“, eine Weltneuheit, die vollständig mechanisch funktionierte. Dieses Meisterwerk erinnert an die später entwickelte Zeitwerk von A. Lange & Söhne.

IWC Taschenuhr

Vom Taschen- zum Armbanduhr-Pionier

Vom Taschen- zum Armbanduhr-Pionier

Vom Taschen- zum Armbanduhr-Pionier 1899 begann IWC mit der Produktion von Armbanduhren, indem Damen-Taschenuhrwerke umgebaut wurden. 1915 setzte das Unternehmen mit dem Kaliber 75, dem ersten speziell für Armbanduhren entwickelten Uhrwerk, einen Meilenstein. Ikonische Modelle prägen die Marke 1936 brachte IWC die erste Spezialuhr für Piloten auf den Markt, die durch ihre verbesserte Ablesbarkeit überzeugte.

1939 folgte die legendäre Portugieser, eine Uhr mit großem und ganggenauem Uhrwerk, die von portugiesischen Importeuren für den internationalen Markt in Auftrag gegeben wurde. Mit einer damals außergewöhnlichen Größe von 37 mm war die Portugieser ihrer Zeit voraus. Weitere Meilensteine folgten mit der großen Fliegeruhr (1940) und der Mark 11 (1948), die durch ein Weicheisen-Innengehäuse einen effektiven Schutz vor Magnetfeldern bot.

Technische Innovationen

1967 betrat IWC mit der „Aquatimer“ erstmals das Terrain der Taucheruhr . Bis zu 20 bar wasserdicht, setzte sie Maßstäbe. 1976 brachte der weltberühmte Designer Gérald Genta, bekannt für die Audemars Piguet Royal Oak und die Patek Philippe Nautilus, seine Expertise ein und überarbeitete die Ingenieur. Sein Design gilt bis heute als eines der Highlights der Uhrenwelt. Während der Quarzkrise blieb IWC den mechanischen Uhrwerken treu und ging kreative Kooperationen ein, beispielsweise mit Porsche.

Kurt Klaus der Chef Entwickler von IWC

Kurt Klaus - der Chefuhrmacher

In der Quarzkrisen-Zeit entstand auch der Ewige Kalender mit Chronographen , eine Schöpfung von Kurt Klaus, dem legendären Chefuhrmacher von IWC. Klaus’ Einfluss prägte viele Modelle der 1980er- und 1990er-Jahre. 2024 feierte Klaus seinen 90. Geburtstag; IWC ehrte ihn mit einem Werbefilm, der seine bahnbrechenden Leistungen würdigt.

IWC in neuen Jahrtausend

Im Jahr 2000 stellte IWC die Portugieser mit dem Kaliber 5000 vor, einem beeindruckenden 7-Tage-Werk, und wurde Teil der Richemont-Gruppe. Dies sicherte die Werte der Marke und führte ihre Tradition innovativer Uhrmacherkunst fort. Neuauflagen wie die Ingenieur von 2023 zeigen, dass IWC ikonische Designs stetig modernisiert.

IWC Ingenieur IW328907 stehend

FAZIT

IWC Schaffhausen steht für technische Präzision, zeitloses Design und eine beeindruckende Geschichte. Modelle wie die Portugieser, die Ingenieur und die Pilotenuhr verdeutlichen, warum IWC eine der führenden Marken im Luxusuhrensegment ist. Mit einem unermüdlichen Streben nach Perfektion und Innovation setzt die Marke bis heute Maßstäbe in der Welt der Haute Horlogerie. Wenn sie dabei sind ihre IWC Schaffhausen zu verkaufen dann schauen sie doch gerne bei Watches24 in der Ottostraße 5 vorbei.